Gewähltes Thema: Satellitenfernerkundung – die Ozeane aus dem All kartieren

Heute nehmen wir dich mit auf eine inspirierende Reise über die Weltmeere – gesehen aus der Umlaufbahn. Unser Fokus: Satellitenfernerkundung, mit der wir die Ozeane aus dem All kartieren und ihre verborgenen Muster sichtbar machen. Lies weiter, entdecke faszinierende Karten, echte Geschichten aus der Praxis und mach mit: Abonniere, stelle Fragen und teile deine eigenen Entdeckungen.

Warum der Blick aus dem Orbit unsere Meere neu erzählt

Moderne Sensoren erfassen Meeresoberflächentemperatur, Meeresspiegelhöhe, Wellen, Windfelder und die Farbe des Wassers als Hinweis auf Chlorophyll. Altimetrie, Radiometrie und Radar liefern zusammen ein präzises, dynamisches Bild, das Forschende und Praktiker weltweit nutzen, um Veränderungen schneller und zuverlässiger zu verstehen.

Instrumente und Missionen, die den Ozean lesbar machen

Altimeter senden Radarimpulse zur Meeresoberfläche und messen die Laufzeit. Daraus ergeben sich Meeresspiegelhöhe, Wellenhöhe und Hinweise auf Strömungen. Langfristig zeigen diese Daten einen Anstieg des globalen Meeresspiegels um einige Millimeter pro Jahr und liefern verlässliche Referenzen für Küstenschutz, Schifffahrt und Klimaforschung.

Instrumente und Missionen, die den Ozean lesbar machen

SAR registriert die Rauigkeit der Meeresoberfläche und macht Windfelder, Dünungsrichtungen und selbst feine Strukturen sichtbar. Ölschlieren, interne Wellen und Fronten treten kontrastreich hervor. Besonders bei Bewölkung und Nacht liefert Radar verlässliche Informationen, wenn optische Sensoren an ihre Grenzen stoßen.

Vom Rohsignal zur verständlichen Karte

Atmosphärische Einflüsse, instrumentelle Effekte, Geometrie und Gezeiten müssen sorgfältig korrigiert werden. In der Altimetrie gehören troposphärische und ionosphärische Korrekturen sowie das Geoid dazu. Bei optischen Daten braucht es präzise atmosphärische und radiometrische Kalibrierung, damit Farben echten Konzentrationen und physikalischen Größen entsprechen.

Vom Rohsignal zur verständlichen Karte

Argo‑Profile, Drifter‑Bojen und Pegelstationen liefern unverzichtbare Vergleichsdaten. Nur durch den Abgleich zwischen Fernerkundung und In‑situ‑Messungen gewinnen Karten ihr Vertrauen. Wenn du eigene Küstenmessungen hast, teile sie mit der Community – gemeinsam erhöhen wir Qualität, Transparenz und Nutzen der Karten.

Vom Rohsignal zur verständlichen Karte

Offene Datenportale wie Copernicus und Earthdata, Plattformen wie Google Earth Engine sowie Python‑Bibliotheken wie xarray und rioxarray erleichtern den Einstieg. QGIS macht Visualisierung greifbar. Wähle eine Region, einen Zeitraum und eine Variable, und du kannst in wenigen Schritten deine erste wissenschaftlich fundierte Ozeankarte erstellen.

Klimawandel sichtbar machen

01
Seit den 1990er‑Jahren dokumentiert Altimetrie den globalen Meeresspiegelanstieg mit beeindruckender Präzision. Regionale Unterschiede und jahreszeitliche Schwankungen werden sichtbar, was Planung an Küsten realistisch macht. Abonniere unsere Updates, wenn du regelmäßig verständliche Grafiken und Einordnungen zu diesem zentralen Klimasignal erhalten möchtest.
02
Anomalien der Meeresoberflächentemperatur markieren marine Hitzewellen, die Ökosysteme stressen und Fischereien beeinflussen. Satelliten liefern nahezu in Echtzeit Hinweise auf Ausdehnung, Dauer und Intensität. Teile deine Beobachtungen aus deiner Region, damit wir gemeinsam Frühindikatoren identifizieren und gute Anpassungsstrategien sichtbar machen.
03
Schmelzwasser verändert Dichte, Schichtung und Strömungen. Synergien zwischen Ozean‑ und Kryosphärenmissionen helfen, diese Kopplungen zu verstehen. Karten von Salzgehalt, Temperatur und Höhe liefern Puzzleteile, die zusammengenommen Rückschlüsse auf den großräumigen Ozeankreislauf erlauben – wichtig für Wetter, Klima und Küstensicherheit.

This is the heading

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

This is the heading

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

So startest du heute: Dein Mini‑Projekt

Wähle eine Region, etwa deine Lieblingsküste, und entscheide dich für eine Variable: Temperatur, Farbe oder Höhe. Lade einen kurzen Zeitraum, um Muster zu erkennen. Lies die Metadaten, damit du Sensor, Auflösung, Wolkenmasken und Qualität richtig einordnest. Fragen? Stell sie in den Kommentaren, wir helfen gern.

So startest du heute: Dein Mini‑Projekt

Nutze gut lesbare Farbpaletten, erkläre Einheiten und markiere besondere Strukturen wie Wirbel oder Fronten. Vermeide übertriebenes Glätten, damit Details nicht verschwinden. Ergänze Kontext, etwa Küstenlinien oder Bathymetrie. So wird deine Karte nicht nur schön, sondern auch fachlich korrekt und verständlich.

Blick nach vorn: Die Zukunft der Ozeankartierung

Die SWOT‑Mission zeigt kleine Wirbel und Fronten mit bisher unerreichter Auflösung. Küstennahe Strukturen werden klarer, Flussmündungen präziser. In Kombination mit klassischen Altimetern entsteht ein starkes Duo, das großskalige Trends und feine Details zugleich abbildet – ideal für Forschung und praxisnahe Anwendungen.
Italboganov
Privacy Overview

This website uses cookies so that we can provide you with the best user experience possible. Cookie information is stored in your browser and performs functions such as recognising you when you return to our website and helping our team to understand which sections of the website you find most interesting and useful.